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Velverin Arkenda

Begonnen von Aristo, 27. Dezember 2008, 18:16:31

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Aristo

Die Nacht war so schwarz wie schon lange nicht mehr. Der Wind strich in sanften wogen über die Bäume nahe der Lichtung. Ruhig stand er vor den Eingang der Stadt Illithiden und wartete, dass seine Eltern von ihren Jagdausflug zu den Drachen zurückkehrten. Vereinzelt hörte man Tiere im Dickicht der Sträucher. Lautlos traten zwei Gestalten in schwarz, mit blutroten Umhängen in die Lichtung. Die zierlichere anmutende Gestalt warf die Kapuze ihrs Umhanges zurück. Ein warmes Lächeln haschte geschwind über ihre Züge. Den Sklaven der etwas abseits auch wartete warf sie einen Beutel mit dem Erbeuteten zu. Schweigsam marschierten sie dann gemeinsam in die Stadt.

Es war kurz vor Morgengrauen. Wie immer plagten Velverin Alpträume. Er rollte von einer Bettkante zur anderen und zurück. Die Bettdecke lag schon lange nicht mehr auf ihm. Er träumte was er immer träumte. Ein Waldelf verfolgt ihn. Sie waren schon außerhalb der Stadt. Im Dickicht schlugen ihm beim Laufen Äste ins Gesicht. Immer mehr holte der Waldelf zu ihm auf. Nur noch ein schneller Schritt und er war bei ihr. Er holte schon zum entscheidenden Schlag mit dem Dolch aus.

Nun geschah was immer passierte wenn er schlecht träumte. Vor seinem Bett loderte eine Flammenwand bis zur Decke ihres Zimmers. Ein Diener der den Krach hörte lugte ins Zimmer. Rasch holte er einen Eimer Wasser und Decken mit denen er das Feuer löschte. Ihre Mutter wusste genau was mit ihrem Sohn geschah wenn er sein ganzes Zimmer in Brand steckte, schließlich hatte er diese Fähigkeiten von ihr.  Sie beschloss ihm den Umgang mit ihren Fähigkeiten in den kommenden Monden beizubringen.

Nachdem ihr Vater im Auftrag des obersten Hauses den Sohn des Königs vergiftete, schwor der König Rache an den Drow. Da die Menschen alleine nicht die nötige Anzahl an Kriegern, geschweige denn Schlagkraft, besaßen um Illithiden erfolgreich anzugreifen, bat der König die Waldelfen und Zwerge ihm zu Unterstützen. Beide waren willig ihm in die Schlacht zu folgen. Nach zwei Monaten der Vorbereitung marschierten die Truppen vor der Drowstadt auf.

Die Angreifer waren den Verteidigern zahlenmäßig um ein vielfaches überlegen. Schon bald hatten sie es geschafft durch das Tor zu brechen.
Die halbe Stadt stand schon in Flammen als Rilrae, Velverins Mutter, sich mit ihren Sohn zum kleinen Mondtor im Süden der Stadt durchzukämpfen versuchte. Die Übermacht war gewaltig. Auf einen toten Angreifer stürmten zwei weitere heran. Endlich hatte sie das Portal erreicht. Ohne weitere Worte stieß Rilrae ihren Sohn durch das Tor.  Mit all der ihr zu Verfügung stehenden Macht versuchte sie das Tor zu schließen. Als das Tor schon fast zusammenbrach gelang es noch einen Waldelfen durch das Tor zu springen. Der Kampf um  Illithiden war verloren.

Ausgestoßene Drow die östlich des Mondtores lebten fanden ihn danach bewusstlos auf den Waldboden liegen. Neben ihm ein bis zur Unkenntlichkeit verbrannter Waldelf. Die Ausgestoßenen pflegten ihn bis er wieder auf eigenen Beinen stehen konnte. Als sie sich schließlich volkommen erholte verließ er die unwürdigen Drow die ihn gepflegt hatten und machte sich auf die Suche nach der Drowstadt von der ihr ihre Mutter bei guter Laune öfters erzählte. Auch heute noch sagt man dass es nur eine Drow gab die den Überfall überlebte. Man vermutet dass er auf der Suche nach Wind ist und nach Rache dürstet.