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Autor Thema: Ein Schreiben, adressiert an Gewin...  (Gelesen 2164 mal)
Ylenavei
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Chars: Ylenavei'rar Deihlana

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« am: 03. Juni 2014, 12:43:53 »

*...wird von einem grossen Adler bei erster Gelegenheit zu Gewins Füssen fallen gelassen. Das Pergament trägt das Siegel mit den sprudelnden Strömen Allhanas und wirkt an so manchen Stellen wellig, wie von Flüssigkeitstropfen getränkt, die anschliessend getrocknet sind. Die fein verschlungenen Lettern lassen erahnen, dass anstelle der üblichen Gelassenheit Schmerz und Kummer hier die Feder führten.*

Mein Allraryl,

Ich schreibe diese Zeilen, mich allein in Dunkelheit und ohne Zuflucht wähnend. Heute in den Frühstunden, als ich valdra in ihren Stall brachte, bin ich Allsai Galasha begegnet. Es hat mich überrascht, dass sie in Magincia nach mir gesucht hat, doch was sie zu berichten hatte, bricht mir schier das Herz. Es erschüttert mich zutiefst, wie du an der Ansicht festklammerst, ich würde dich nicht lieben, denn ich weiss nicht mehr, was ich noch tun soll, um dir eben dies zu zeigen.

Ich bin stets zu dir gekommen, in freudigen Tagen, wie auch in Zeiten des Zwists. Ich habe dir zugehört, bin in Reue gekommen, unter Schmerz und Tränen, als Bittstellerin. Ich bin als Elfe, Druidin und Liebende gekommen, in Bedauern über meine Unzulänglichkeit und mit dem innigsten Wunsch zu heilen, was dich ebenso wie mich zerreisst. Gar als Stimme Yews bin ich gekommen in der Bereitschaft, dir und deinem Schmerz Raum in meinem Leben zu geben, dir neben all den Pflichten, die auf meinen Schultern lasten, einen besonderen Platz zu gewähren.

Ich bin Waldelfe, Druidin, Stimme meines Volkes und die Frau, die dich liebt, und so, wie all dies unwiederruflich Teil von mir ist, weiss ich, und respektiere ich, dass auch du bist, was und wer du bist. In Liebe und Respekt werde ich dir nicht im Wege stehen, wenn du die Verantwortung für dein Seelenheil in die eigenen Hände nimmst. Wie du dies tust, kann und werde ich dir nicht vorschreiben. Doch ich werde dich auf dem Weg deiner Wahl nach all meinem Vermögen unterstützen und bin bereit meine Prinzipien, die der Lehre der Druiden entstammen, hinter diesem Ziel zurückzustellen.

So laste mir nicht an dich zu einen Mord anzustiften! Gemäss den Prinzipien, welchen ich mein Leben gewidmet habe, ist jedes Leben, das Gutes birgt, schützenswert. Ich vertraue dir und werde auf den Anspruch ein Leben zu schützen, das du als unwert erachtest, verzichten. Doch was mit diesem Leben zu geschehen hat, welcher Weg dich zur Heilung deiner Wunden führen mag, liegt ganz allein in deiner Hand, und du kannst niemanden dafür verantwortlich machen, ausser dich selbst.

So laste auch nicht meinen Geschwistern an, dich oder gar dein Volk zu verraten! Die meinen sind, ebenso wie ich, was sie sind, und Tyl hat uns beiden deutlich gemacht, dass die Hochelfen bereit sind dies zu respektieren. Ebenso hat er deutlich gemacht, dass die deinen bereit sind Verantwortung für ihr Wohl und ihren Frieden zu übernehmen. So vermag ich dir zu raten - nicht mehr: Schliesse dich ihnen an und finde Unterstützung, indem du deine Verantwortung übernimmst.

Und zuletzt bitte ich dich um eines: Tu dir selbst nicht unnötig mehr weh, indem du mir das Herz brichst. Galasha sagt, du würdest mich lieben, allem zum Trotz. Ich glaube ihr, und ich glaube an das, was ich selbst gestern beobachtet habe. Deshalb warte ich in Yew und bete zu Allhana, dass du dich deiner Verantwortung besinnen und frei von Schuldsuche kommen magst um die Liebe und Wärme anzunehmen, die ich ganz allein dir gewidmet habe. So wird auch mein Herz, das ich dir schenkte, heilen können.

In Liebe,
Ylenavei
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« Antwort #1 am: 05. Juni 2014, 13:37:29 »

*überfliegt das schreiben und Murmelt dann*

Hengil, deine taten sprechen eine deutlich andere sprache als deine Worte. Aber das du die worte nicht finden kannst wenn du mich siehst ist bedauerlich, Ich frage mich deswegen wirklich wieviel von dem was hier steht wirklich wahr ist, du würdest doch sicher das gespräch vorziehen als eine Wohlüberlegte und Wohlausformulierte und vor allem eine die hälfte der probleme unter den Tisch fallen lassende version.

Schüttlt betrübt den kopf

Was soll ich nur mit diesem Schrieb anfangen vor allem da selbst er unwahres enthält. Ich fürchte wirklich Hengil du wirst herkommen und mit mir darüber reden müssen, denn diesem schrieb vertraue ich noch weniger als ich es im augenblick dir kann resultierend aus deinen Forderungen.

Verfasst einen kurzen text den er anschließend auf magische Weise auf den Weg schickt.

Hengil,
dein Brief ist angekommen. Ich kann nicht glauben was ich da lese. Wenn du die dinge Richtig stellen willst suche mich auf. Ich werde warten, doch habe ich mittlerweile auch Kontackt zu Tyl aufgenommen jenachdem wer von euch zuerst antworten macht ein gespräch mit dem anderen möglicherweise überflüssig.

In liebe
Gewin
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Ylenavei
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« Antwort #2 am: 05. Juni 2014, 21:02:38 »

*Tatsächlich wollen manche Hochelfen bald darauf eine wohlbekannte Blütenwolke am Kopf der Brücke zu Gewins Palast gesehen haben. Die grüne Elfe mit den goldenen Haaren sei darauf in dem Haus verschwunden, und stundenlang kam niemand mehr hinaus. Anders jedoch als so oft in jüngerer Vergangenheit werden feinfühlige Seelen dieses Mal jedoch einen tiefen Frieden verspüren, der von dem stillen Bauwerk ausgeht.*
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