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Das Unwetter und der Alte Mann

Begonnen von Alyssa, 28. Januar 2008, 11:35:48

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Alyssa

Felicias Tagebuch

Was war das wieder für ein Tag, erst dieses Ungewisse Schicksal Britains und heute nun diese beunruhigende  Begebenheit.
Es war so halb sechs abends, als das Gewitter begann und es blitzte und krachte so derart schlimm vom Hafen her, selbst die Glocken läuteten, so das wir - die wir auf der Insel beisammen waren, von dem Krachen beunruhigt, sehen wollten wo der Blitz eingeschlagen habe.
Clea, ein kleiner dicker Handwerker desssen Namen ich nicht weiss, Coldron, Ricardo, Xantar und ein kräftiger Krieger in roter Kleidung sowie ein frecher Trunkenbold, der Clea und mich vorher belästigt hatte waren am Hafen, wohl um nach dem lauten Krachen zu sehen.
Der Kleine dicke Handwerker rutschte sogar in dem Schlamm auf der Stasse aus, so sehr hatte das Wetter bereits die Strassen aufgeweicht.

Dann schien irgendwie alles zu wanken und Blitze schienen uns zu umkreisen es krachte so gewaltig und dann stand da plötzlich dieser alte Mann vor uns! Es könnte ein Hochelf gewesen sein, er sah wirklich sehr alt aus. Oder war es ein Prophet?
Irgendwie bekam ich immer mehr Angst, ich glaube die anderen auch.
Der Alte Mann sprach in sehr beunruhigender Weise. Er meinte alle Seelen würden verschluckt, oder sprach er von einer Dunkelheit die kommen würde?
Ich weiss es nicht mehr, jedefalls bekam ich immer mehr Angst.
Zum Schluss schien er selbst zu verschwinden oder verschlungen zu werden .. jedenfalls verschwand er plötzlich und alles schien zu beben.
Vorher sagte er noch etwas: wir hätten nur eine Chance: wir müssen beten, und reinen Herzens sein - oder meinte er einen Schrein des reinen Herzens ? .. und er erwähnte alte Relikte die gefunden werden müssen. Er sprach auch von einer Grotte .. wie hiess die nur? Ich weiss es nicht mehr .. es fing mit K an ..


Es folgt eine Skizze vom Hafen der Schlangeninsel, wie sie da alle gestanden hatten.


Mögen die Viere uns beistehen!

Ich muss Elias und Jiraku finden und ihnen das erzählen .. hoffendlich glauben sie mir!

Nach dieser Begegnung mit dem Alten Mann waren wir in der Kirche, nicht alle, aber Clea, Xantar und der kleine dicke Handwerker dessen Namen ich nicht weiss. Wir baten Glennys um den Segen der Viere. Sie gab ihn uns auch .. aber irgendwie schien sie den Ernst der Lage nicht zu verstehen.
Haben die anderen auf der Insel, die nicht bei dem Alten Mann waren vielleicht alle Bedenken an der Richtigkeit dessen was wir erlebt haben?

Ich fühle aber, weil ich hab ja wirklich dieses Zittern erlebt und diese Angst gehabt - das da etwas Schlimmes kommen wird ... mögen die Viere uns davor bewahren und geben das wir diese Relikte irgendwie finden oder diese Grotte.


Frau Hölle

An dem Abend kam Clea, völlig durchnässt und verstört, wieder zurück in die Schneiderei von Alvina. Einer der ihr im Moment sichersten Orte, der ihr bekannt war. Alvina nahm sie gleich in Empfang und fragt nach ihrem Befinden. Besorgt schaut sie auf das junge Ding herrab und nahm sie tröstend in ihre Arme.

Was ist denn los Kleine?... Nun sprich doch.

sachte streichelt sie ihr über den Rücken, bis Clea begann zu erzählen.

A...Also...wir sind ja raus gegangen..  richtig? .. Als es so gedonnert und geblitzt hat! Und da am Hafen wütete das ganze Meer, eine Dunkelheit umzog den gesamten Hafen und an der schwärzesten Stelle erschien auf einmal ein alter Mann. Er redete irgendwas über die Dunkelheit und dann .. es sah fast so aus als ob er es wollte.. traf ein Blitz ....einen der Männer!! Ich hatte solche Angst, Alvina..Es war grausam. Er fiel zu Boden und bewegte sich nicht! Zum Glück stand er dann aber wieder auf. Wenn Felicia nicht gewesen wäre....ich weiss nicht was dann passiert wäre.....

Sie wendete kopfschüttelnd  ihren Blick in die Mitte des Raumes, starrte eine Weile vor sich hin und holte dann erneut Luft..

Warum passiert mir eigentlich immer sowas? .. Erst bekomme ich Zuhause nicht genug zu Essen, dann sind die Tore von Britain verschlossen und ich lande...HIER.. und dann passiert auch noch SOWAS?! Wenn es stimmt, was der alte Mann gesagt hat, dann hat mein Traum eh keinen Sinn  mehr.. da wir bald alle sterben werden. Wie soll man denn aus den Stücken, die er gesagt hat, ein brauchbaren Sinn finden? Dunkelheit, Grotte, Relikte,  reine Herzen....würdet ihr darin eine klare Botschaft sehen?

Seufzend schaut sie Alivna mit großen Augen an.
Diese schüttelt auf ihre Worte nur ungläubig den Kopf.

Kleines, ich glaube die große, weite Welt ist noch etwas zu viel für dich. Komm ich koche dir einen Tee und danach schauen wir uns noch einmal die Schnitte für den Kunden an, der morgen kommt.

Christian

Noch am nächsten Morgen nach dem wundersamen Ereignis, welches sich auf der Schlangeninsel zutrug, machten sich Xantar und Coldron auf ihre Häuslichkeit zu sichern. Ihre Habseligkeiten zur Insel zu bringen wäre ein zu großer Aufwand gewesen. So machten sich beide nach kurzer Beratschlagung ans Werk, um einen Palisadenzaun vor dem Grundstücke hochzuziehen.

Es dauerte nicht lang, da hatten sie einige knorrige Stämme, Pflöcke und Äste aus dem nächsten Wäldchen herangekarrt. Mit vereinten Kräften trieben sie diese ins häusliche Erdreich und nach nicht allzulanger Zeit wuchs eine stattliche Palisaden-Mauer heran. Während Xantar geschickt die einzelnen Holzbalken mit beinah faustdicken Tau festigte, trug Coldron ein eisernes Gatter hervor, welches sie zuguterletzt als Tor in das hölzerne Bollwerk einbanden. Einige prüfende Blicke und Tritte hier, ein paar Verbesserungen da und schon stellte der Holzwall einen ordentlichen Schutz für das Heim dar.

"Nun können die Schwarzhäute kommen, mein Freund!", gab Xantar zum Besten, während er gierig den letzten Tropfen Duhn-Bräu aus seiner Buddel verschlang.
"Aye, Xantar, wir haben gute Arbeit geleistet. Es möge kommen was wolle, unser Hab und Gut ist in Sicherheit und wir sind gewappnet!", entgegnete ihm Coldron, den Schweiss von seiner Stirn wischend.

Nach einer kurzen Verschnaufpause betrachteten sie noch einmal voller Stolz ihr Werk, als sich urplötzlich der Horizont vor ihnen verdunkelte. Ein gewaltiger Schwarm von Vögeln tat sich am Himmel auf, von allen Himmelsrichtungen strömten immer mehr von ihnen herbei und formten sich alsbald zu einem riesigen schwarzen Schleier, der Coldrons Anwesen nun in völlige Dunkelheit hüllte.
Ein tosender Sturm kam auf und zwang die Freunde in die Knie.
Am Eisengatter klammernd spürten sie nun wieder dieses unheimliche Schaudern, was ihnen bereits tags zuvor eine bisher nie dagewesene Angst einflößte. Es musste dieselbe Macht sein, die der Greis der Schlangeninsel mit sich brachte.

Das Wehen und Dröhnen des Windes wurde stärker und stärker, als es auf einmal durch ein lautes dämonisches Geschrei durchbrochen wurde. Die Stimme ging Coldron bis ins Mark, unheimlich, furchteinflößend, höllisch, ihm fielen keine Worte ein, es ließ sich nicht beschrieben.
Nur einige Worte konnte er dieser Sprache entnehmen: Tor ... Dunkelheit ... Relikt.
Drei Worte, die ihm fortan für lange Zeit in Erinnerung bleiben würden, doch was hatte es mit diesen rätselhaften Bruchstücken auf sich.

Als sich das Treiben langsam wieder legte, fanden sich die beiden zusammengekauert am Holzwall wieder. Erschöpft und mitgenommen rafften sie sich auf, sprachlos über das, was ihnen gerade wiederfuhr.

Wieder und wieder wiederholten sie die Worte... Tor ... Dunkelheit .. Relikt ....

Valle

Es war eine ruhige Nacht in Britain. Fast alle schliefen, nur in einem Haus sah man noch den Schein von Kerzen. Bormarus saß an seiner Arbeit seit längerer Zeit: es sollten eine Menge Nähwerkzeuge für einen Schneider aus Yew gemacht werden. Er hätte sicherlich schon vor vielen Stunden aufhören und sich schlafen legen sollen, doch er wollte es nicht. Er konnte es nicht. Jede Minute, die er nicht arbeitete musste er an das Unwetter von Serpent's Hold denken. Nein... nicht direkt an das Unwetter.. sondern mehr an den Alten Mann und, was er erzählt hatte.. "Ein reines Herz.. und die Grotte von Kha.." murmelte Bormarus leise vor sich hin. Ein kalter Schauer lief ihm alleine beim Gedanken. Er hoffte stark, dass der Paladin dem Hauptmann der Wache bereits von den Geschehnissen berichtete. Bormarus schien jedenfalls niemand Glauben zu schenken. Noch eine Stunde arbeitete er, aber dann fiel er in einen tiefen Schlaf... und er träumte den angsteregensten Alptraum, den er je geträumt hat.

rlyeh

... der nebel verschwand ebenso schnell wie er kam
wieder einmal wurden die bürger drakovias von einer merkwürdigen gestalt besucht. dieses mal traf es die hauptstadt - britannia -
der tod suchte die stadt heim und griff stadtwachen an, die mutigen bürger die sich versammelten waren nicht in der lage dem bösen einhalt zu bieten. xantar, einer der drei paladine, machte sich auf zum könig. dieser muss nun handeln und dafür sorge tragen das seine stadt nicht erneut so einfach von unwesen heimgesucht werden können. zumindest muss dafür sorge getragen werden das nicht wieder menschen sterben und leiden.

als xantar den könig in seiner burg erreichte trug er ihm alle wichtigen fakten vor, berichtete von den geschehnissen in den letzten tagen, auch jene die nicht in der hauptstadt stattfanden - der alte fremde auf der schlangeninsel - der schwarze nebel vor coldron valdoras haus - die letzte nacht am westtor britannias. eindringlichst vordert xantar seinen könig dazu auf die wachen zu verstärken und diese in erhöhte alarmbereitschaft zu versetzen. zudem schlägt er vor die tore der stadt zu schließen und jeden der hinein möchte zu kontrollieren um mögliche gefahren die ausgehen könnten zu unterbinden.

es obliegt nun am könig zu entscheiden was zu tun ist.