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Autor Thema: Dracheneiwache  (Gelesen 2083 mal)
Alyssa
Drachentöter
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« am: 09. Februar 2014, 16:18:11 »

Unheimlich pfeifft der Wind um die zerklüfteten eisbedeckten Felsen der Eisinsel, während riesige Herden wilder Ostarde und Polarwölfe ihre Bahnen ziehen.
Am nördlichsten Ende der eisigen schneebedeckten Insel erhebt sich direkt vor der Küste und dem Nordmeer der Drachenbau in dem die riesenhafte Drachenmutter auf dem Ei brütet.
Karagrimm und Malawin hatten es mit Ylenaveis Hilfe untergeschoben, während Galasha die kleine Gruppe nach aussen vor Gefahren bewacht und abgeschirmt hatte.
Schnell wird sich die kleine Gruppe einig: das Ei muss aus vielerlei Gründen überwacht werden!
Erstens: was wen die Drachenmutter weitere Drachen herbeiruft
Zweitens: was wenn das Ei schlüpft und der Jungdrache ist wild und böse
Drittens: was wenn der Eiskrabbler oder anderes die Drachin angreift und den Brutvorgang unterbricht

Direkt nach der Heimkehr machen Galasha und Eofil ihre Schiffe klar und stechen in See um auf dem Seeweg zur Eisinsel zu gelangen. Gildin, die die beiden losziehen sieht, schliesst sich kurzentschlossen für eine kurze Inspektion der Lage, den beiden an.
Eisige Wellen klatschen an die Schiffe der Elfen, die sich mutig auf den Weg nach Norden begeben.
Auf der Eisinsel angekommen finden sie eine ruhige Bucht in der Nähe des Drachenbaus, von wo aus sie einen guten Ausgangspunkt für ihre Mission auf der Eisinsel haben.

Fast stündlich inspizieren Eofil und Galasha die Lage um den Drachenbau auf der Eisinsel, während Gildin nach einem kurzen Besuch am Bau der Drachin, beschliesst wieder heim zu reisen.


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Alyssa
Drachentöter
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« Antwort #1 am: 14. Mai 2014, 17:52:50 »

Wochenlang schon hatte Galasha nun alleine Exkursionen zur Eisinsel unternommen um das Drachenei zu kontrollieren.

Nun wo der Frühling sich in vollen Zügen entfaltete, keimte in ihr die Hoffnugn auf, das auch auf der Eisinsel ein wenig davon spührbar sein möge und sie wagte sich besonders nahe ans Ei ran.

Als die Drachenmutter sie bemerkte, fauchte sei ein wenig, so oft schon hatte sie Galasha gesehen und wusste das sie nur gucken wollte, Drachen sind ja nicht dumm.
Ein wildes Gurren, das von Vorfreude zeugen könnte entfuhr ihrer Kehle und stolz richtete sie sich ein wenig auf, so weit das in der Bruthöhle möglich war.
Ihre Augen blitzten und der Blick traf sich mit dem von Galasha.
Voller Bewunderung für die sanfte Stärke des Tieres zog Galsha sich rückwärtig gehend wieder aus er eisigen Höhle zurück und ein Lächeln zeichnete ihr Gesicht.
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Galasha
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« Antwort #2 am: 07. April 2015, 10:12:43 »

Galasha war durchaus ein wenig verbittert, da sie nun schon so lange beim Ei ihre Wachrunden absolvierte.
Woche für Woche war sie hinübergeschifft und hingeritten und hatte den Brutvorgang aus sicherer Entfernung überwacht.
Nun war erneut ein Winter über das Land gezogen und auf der Eisinsel war es erst recht eisig und windig. Es passte zu ihrer Stimmung dort ihre Runde zu ziehen.
Wobei sie am Hafen der Eisinsel nicht vergass nachzufragen, ob jemand der aussah wie Herr Arklem Greet gesehen worden sei. Auch durchsuchte sie sie leeren Höhlen nach Zeichen von ihm.
alsdann machte sie sich gefährlich nahe an den Drachenbau. Es musste sein, sie wollte einen Blick riskieren.
Die Drachin schien auf dem Nest zu schlafen und friedlich zu brüten. Alles war wie immer und tiefster Winter lag auf der Eisinsel. Riesige Verwehungen von Schnee türmten sich auf und der Wind pfiff.
So zog sie ihren Mantel dichter zu und suchte sich eine windgeschützte Spalte im Berg um dem Ei nahe zu sein.
« Letzte Änderung: 07. April 2015, 10:27:33 von Galasha » Gespeichert
Yaso
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« Antwort #3 am: 03. Juni 2015, 18:38:09 »

Ein einsamer Eisbär tapst durch den Schnee auf der Suche nach Beute.
Der sanfte Hauch vom Wind verdeckt nur langsam seine Spur.
Immer wieder bleibt er stehen und horcht ruhig auf, doch keine Robbennester
auszumachen.
Zu lange war er jetzt durch den Schnee gewandert. Die größten Robbenkolonien
befinden sich hier, doch heute - keine Einzige.
Irritiert wandert sein Blick zurück, seinen Fußspuren folgend Richtung Horizont.
Da bemerkt er das nahende Unwetter. Blitzniederschläge rasen am Horizont hinab.

Kurz darauf zieht eine merkwürdige Böe über die Insel, vorbei am Eisbären.
Begleitet von einem Verwesungsgeruch trägt die Böe klagende Schreie, die an den Gletschern
zurück hallen und sich mahnend über die Insel verbreiten, bis sie verstummen.

Zur gleichen Zeit am Drachennest schnellen die Augenlider der Drachenmutter auf.
Unruhig blickt sie sich um, als würde etwas lang befürchtetes nahen.
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